Interview „Ankommen bei der HEK und im Team“
2023 hat Jacqueline den Quereinstieg im Bereich Versicherungsrecht bei uns gewagt. Vorher war sie als medizinische Fachangestellte tätig.
„Für den Quereinstieg zählen vor allem der Mut und der Wille, sich neue Fähigkeiten anzueignen.“
1. Warum hast du dich für einen Quereinstieg bei der HEK entschieden?
Durch eine gute Freundin, die bereits seit mehreren Jahren bei der HEK beschäftigt ist, wurde ich auf das Quereinsteiger-Programm aufmerksam gemacht. Seit dem ersten Kontakt mit der HEK wurde mir das Gefühl gegeben, dass es in Ordnung ist, keine passende Ausbildung oder jegliche Erfahrung in den entsprechenden Bereichen zu haben und trotzdem mutig genug zu sein, neue Wege zu gehen.
2. Wie hast du dein Onboarding insgesamt erlebt?
Die ersten vier Wochen waren sehr informativ. Zuerst stand ein zweiwöchiger Intensivkurs mit einem Dozenten einer externen Akademie an, hier wurden uns die Grundlagen der gesetzlichen Krankenversicherung nähergebracht. Anschließend hatten wir dann noch einen zweiwöchigen Vertiefungskurs bezogen auf die HEK mit einer internen Referentin. Wenn man komplett neu in dem Bereich ist, ist alles zunächst superaufregend und interessant. Man lernt in so kurzer Zeit, so viele neue Dinge, in die man vorher einfach gar keine Einblicke hatte.
3. Wie sah deine Einarbeitung im Fachbereich aus und wie hast du diese erlebt?
Für meinen Bereich wurden vier Quereinsteigende gesucht. Wir hatten unser eigenes Büro mit unserem eigenen Einarbeitenden Diese Zeit hat mir mit am besten gefallen, wir haben viele neue Dinge gelernt, haben uns mit dem System vertraut gemacht und wurden auf unsere zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Nach circa sechs Monaten hat jeder von uns einen eigenen Aufgabenbereich bekommen und wir wurden jeweils einem erfahrenen Mitarbeitenden zugeordnet, um die Einarbeitung in der Praxis zu vertiefen. Ich glaube, wir hatten hier alle ziemlich großes Glück mit unserer 1:1-Einarbeitung.
4. Wie wurdest du in deinem Team aufgenommen?
Der Einstieg ins Team war spannend und herausfordernd. Viele der neuen Kolleginnen und Kollegen waren bereits im Home-Office und man konnte erst nach und nach alle richtig kennenlernen. Entsprechend hat es einige Zeit gedauert, bis wir alle Gesichter zuordnen konnten. Durch den Umzug von unserem eigenen Büro, ins Team-Büro wurde uns das Ganze dann noch etwas vereinfacht. Richtig angekommen sind wir mit der Aufnahme unseres eigenen Aufgabenbereiches, dem Umzug ins Team Büro und dem ersten Teamevent.
5. Was hat dir in der Anfangszeit am meisten geholfen, dich selbst zu organisieren und zurechtzufinden?
Ich habe tatsächlich Buch geschrieben, für jede Eventualität habe ich alles aufgeschrieben. Wie eine Art Anleitung. Das Buch begleitet mich auch jetzt noch, auch wenn ich jetzt schon in meinem vierten Beschäftigungsjahr bin.
6. Hast du dir deinen Start bei der HEK so vorgestellt?
In meiner Vorstellung war der Start bei der HEK eher sehr kurz und knapp – vor Ort wurde ich aber positiv überrascht. Ich fand den Intensivkurs wahnsinnig hilfreich, um überhaupt erst mal einen Überblick über die gesetzliche Krankenversicherung zu bekommen und dann mit dem neuen Wissen weitere zwei Wochen das Ganze auf die HEK anzuwenden.
7. Was macht die HEK als Arbeitgeber für Quereinsteigende besonders?
Ich finde, besonders hervorheben muss man, dass nicht ausschließlich formale Qualifikationen zählen, sondern vor allem Mut und der Wille, sich neue Fähigkeiten anzueignen. Außerdem finde ich es sehr gut, dass man vergleichsweise schnell als vollwertiger Mitarbeitende wahrgenommen und eingesetzt wird.
