Quereinsteigerin Amaya

Interview „Arbeitsalltag: Vorstellung vs. Realität“

Amaya ist 2023 als Quereinsteigerin im Krankengeldzentrum gestartet. Vorher war sie als Zahnmedizinische Fachangestellte tätig.

„Ich habe nach einer neuen Herausforderung gesucht und diese bei der HEK gefunden.“

1. Wie sieht dein Arbeitsalltag heute typischerweise aus?

Mein Arbeitsalltag beginnt in der Regel gegen 7:00 Uhr, wir haben bei der HEK grundsätzlich Gleitzeit. Jeder hat seinen eigenen Aufgabenbereich, den man im Laufe des Tages abarbeitet – wir bearbeiten E-Mails und Gutachten und sind ebenso für allgemeine Fragen der Versicherten telefonisch erreichbar. Außerdem finden wöchentliche Team-Besprechungen und Schulungen statt, die je nach Bedarf in Anspruch genommen werden können.

2. Was hat dich im Arbeitsalltag am meisten überrascht?

Wie groß und vielfältig der Bereich Krankengeld eigentlich ist. Manchmal denke ich, dass es kein Ende gibt. Es wird also nicht langweilig. Jeder Krankengeldfall ist individuell, deshalb finde ich es so spannend.

3. Welche Fähigkeiten sind wichtiger, als du vorher gedacht hast?

Sehr viel Geduld, Multitasking, Freundlichkeit, Gelassenheit, Distanz und Belastungsfähigkeit.

4. Was war im Arbeitsalltag schwieriger als gedacht und wie bist du damit umgegangen?

Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mir die verschiedenen Abläufe zu merken, aber nach einiger Zeit kam ich immer besser voran. Hier bestätigt sich wieder einmal: „Übung macht den Meister“. Bei kniffligen Aufgaben oder anderen Schwierigkeiten hat es mir sehr geholfen, dass ich mir jederzeit bei der Teamleitung oder bei anderen Kolleginnen und Kollegen Hilfe einholen konnte. Dadurch konnte ich Abläufe schneller begreifen und fühlte mich immer sicherer im Umgang mit den Versicherten.

5. Wie lange hat es gedauert, bis du dich sicher in deiner Rolle gefühlt hast?

Gerade am Anfang brauchte ich etwas länger, um mich in den Prozessen zurechtzufinden, auch da Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Die HEK und meine Kolleginnen und Kollegen hatten Geduld, mir alles in Ruhe beizubringen. Dafür bin ich sehr dankbar. Anfangs wird man häufig mit neuen Aufgaben konfrontiert, die sehr speziell sind beziehungsweise die nicht oft bearbeitet werden. Mit der Zeit wird es tatsächlich immer weniger, da es sich hier um einen „Learning-by-Doing-Prozess“ handelt. Insgesamt hat es ca. 2 Jahre gedauert, bis ich mich wirklich sicher gefühlt habe.

6. Was hat dich an deiner Arbeit überrascht?

Tatsächlich hat mich alles überrascht, da ich mir als Quereinsteigerin nicht viel unter dem Bereich Krankengeld vorstellen konnte. Krankengeld ist viel mehr, als nur Geld auszahlen. Lasst euch einfach überraschen. 

7. Was sollte man wissen, bevor man sich für einen Quereinstieg bei der HEK entscheidet?

Wer sich für einen Quereinstieg bei der HEK entscheidet, sollte die Herausforderung nicht scheuen, sondern gezielt suchen. Die Aufgaben sind anspruchsvoll und verlangen ein hohes Maß an Verantwortung sowie Durchhaltevermögen. Nicht jeder Tag bringt sofort sichtbare Erfolge – vielmehr geht es darum, langfristig zu denken, komplexe Probleme zu lösen und stetig dazuzulernen. Die Arbeit kann fordernd sein und erfordert Eigeninitiative, Struktur und Belastbarkeit. Gleichzeitig bietet die HEK Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich stark weiterzuentwickeln. Besonders attraktiv sind die flexible Arbeitszeitgestaltung, die Homeofficemöglichkeit sowie die Vergütung.

8. Was macht die HEK als Arbeitgeber für Quereinsteigende besonders?

Ich denke, das ist für jeden individuell. Bei mir waren es der erste Eindruck sowie das angenehme Vorstellungsgespräch, welches mir ein positives Gefühl gegeben hat. Hinzu kam, dass die HEK mir diese Chance gegeben hat, obwohl Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Ich habe in dieser Zeit nach einer neuen Herausforderung gesucht und diese bei der HEK gefunden.